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ETIENNE ZERAH WAS BORN IN 1977 IN A VILLAGE NEAR GENOA IN ITALY. FROM HIS EARLIEST YEARS HIS INCLINATION TO DRAW WAS. BEING INTERESTED IN VISUAL COMMUNICATION AND GRAPHIC DESIGN, HE CHOOSE THE PAUL KLEE SCHOOL OF ARTS. HE GRADUATED FRO THE COURSE OF PAINTING AT LIGURIAN ACADEMY OF FINE ARTS, WHERE EH MATURED HIS PASSION FOR DIGITAL PHOTO CONSTRUCTION AND FOLLOWED AN EXTERNAL LABORATORY OF WEB DESIGN AND PHOTOSHOP. ARMY [THE ARMY OF ART] IS THE TITLE OF HIS ACADEMIC THESIS. IT CONTAINS HIS FIRST REAL WORKS. IN 2002, HE INAUGURATED THE “ACADEMIA STUDIUM”, AN ATELIER OF ARTISTIC PRODUCTIONS WITH FELLOW SCULPTRESS FEDERICA MONTALDO, MOSTLY CREATING COPIES OF OIL PAINTINGS, ON COMMISSION.

HOWEVER, IT WAS IN 2004, THAT HE DEBUTED IN THE GALLERIES PARTICIPATING AT THE EVENT RIPARTE GENOVA, THE X INTERNATIONAL CONTEMPORARY ART FAIR, SUPPORTED BY THE “PASSO BLU” GALLERY OF FEDERICA BARCELLONA. FOLLOWED BY SOLO AND COLLECTIVE EXHIBITIONS IN VARIOUS GALLERIES AND LOCATIONS IN ITALY AND GERMANY, SUCH AS “STUDIO 44” OF MICHAEL BLUME; IN 2007 HE FOUNDED HIS RELATIONSHIP WITH “WERKSTATTGALERIE” OF PASCUAL JORDAN, WHO PUBLISHED HIS WORKS IN THE PHOTOGRAPHIC YEARBOOK “MEIN SCHWULE AUGE 5”. IN 2008, HE STARTED HIS COLLABORATION WITH THE SINGER THONI SORANO, THE RESULT WAS THE MULTIMEDIA PERFORMANCE “HELP THE CHILD WITHIN”, PRESENTED AT “TACHELES THEATRE” IN BERLIN. IN 2009, HE JOINED THE ARTISTS OF “VIOLABOX” GALLERY OF VIOLA GAILLI, WHICH PROMOTED THE PERSONAL EXHIBITION “PALADIN”, OFFICIAL EVENT OF THE NATIONAL “GAY PRIDE”. IN 2010, HE MOVED TO BERLIN WHERE HIS WORKS WERE ONCE AGAIN PUBLISHED IN THE BOOK “MEIN SCHWULES AUGE 7, 8 AND 9” SUPPORTED BY RINALDO HOPF, WITH A WORLDWIDE DISTRIBUTION. HE CURRENTLY LIVES AND WORKS BETWEEN BERLIN AND GENOA.

"I LIKE STEREOTYPES AND PLAY WITH THEM TO EXPRESS MYSELF. I LIKE TO USE MY BODY TO FEEL CLOSER TO THE CHARACTERS. I LIKE TO GO AGAINST THE COMMON CLICHE TO SHOW THAT WE CAN HAVE DIFFERENT MIND. THIS IS MY WAY TO HAVE FUN. I LOOK LIKE A FASHION VICTIM, BUT I'M ABSOLUTELY NAÏF!"

 
ETIENNE WURDE 1977 IN DER NÄHE VON GENUA IN NORDITALIEN GEBOREN UND WURDE DORT AUF DEM LAND AUFGEWACHSEN. SEIT ER EIN KIND WAR, HATTE ER EINE GROSSE LEIDENSCHAFT FÜR KUNST UND KREATIVITÄT, DESHALB ABSOLVIERTE ER EINE KÜNSTLERISCHE UND GRAFISCHE AUSBILDUNG UND BESUCHTE ANSCHLIESSEND DIE KUNSTAKADEMIE, WO ER NACH DER MALEREI, ANFING ZU FOTOGRAFIEREN. DANN MACHTE ER EINEN KURS FÜR WEB DESIGNER, ABER SEINE LIEBE FÜR FOTOBEARBEITUNG WAR SCHON GEWECKT. 2002 ERÖFFNETET ER DAS „AKADEMIA STUDIUM“, EIN ATELIER, WO ER ZUSAMMEN MIT DER BILDHAUERIN FEDERICA MONTALDO, ALS MALER ARBEITETET.

2004 HATTE ER SEINE ERSTE AUSTELLUNG IN DER GALERIEN BEI „PASSO BLU“ VON FEDERICA BARCELLONA, DIE IHN AUF EINER INTERNATIONALEN KUNSTMESSE VORSTELLTE. 2007 BEGANN SEINE ABENTEUER IN BERLIN MIT DER „WERKSTATTGALERIE“ UND IM „TACHELES“, UND SPÄTER VERÖFFENTLICHTE RINALDO HOPF IHN IN DER REIHE DES BUCHES „MEIN SCHWULES AUGE“. 2009 ARBEITETE ER MIT „VIOLABOX“ VON VIOLA GAILLI UND SEINE EINZELAUSTELLUNG „PALADIN“ WAR EIN OFFIZIELLES EREIGNIS DES NATIONALEN GAY PRIDE IN ITALIEN. 2010 ZOG ER NACH BERLIN UM, WO BIS HEUTE ALS KÜNSTLER UND GRAFIKER ARBEITET.

ICH BIN INTERESSIERT AN DER WIRKUNG UND DER BALANCE DER BILDER; MEIN SCHAFFEN FOLGT DEN IDEE DER OBJEKTIVEN SCHÖNHEIT, WO DIE UMSTRITTENEN KONZEPTE, DIE ENTSCHLOSSENEN FARBEN UND DAS KALTE SYMMETRIE, ESSENTIELLE KOMPONENTEN SIND. ICH BENUTZE MEINEN KÖRPER UM EINE BESSERE VERBINDUNG MIT DER BODY ART ERZUSTELLEN, UND UM MEINE FIGUREN BESSER ZU INTERPRETIEREN, WIE AUCH IM RICHTIGEN LEBEN. DIE TECHNIK IST DIE FOTOBEARBEITUNG, BEIDER DER HINTERGRUND UND JEDES EINZELNE OBJEKT GESCHNITTEN UND IN DEM BILD VERBUNDEN SIND, UM EINEN BESTIMMTEN EFFEKT ZU ERREICHEN - HOMOGEN UND SURREAL.

„ICH SPIELE GERN MIT DEN STEREOTYPEN, UM MEINE MEINUNG AUSZUDRÜCKEN, ICH NUTZE GERN MEINEN KÖRPER, UM MICH NÄHER AN DEN FIGUREN ZU FÜHLEN, ICH GEHE GERN GEGEN KLISCHEEVORSTELLUNGEN VOR UND ZEIGE, DASS MAN EINE ANDERE IDEE HABEN KANN. DAS IST MEINE ART, SPASS ZU HABEN. ICH KANN WIE EIN FASHION VICTIM AUSSEHEN, ABER ICH BIN TOTAL NAIV!“

 
ETIENNE ZERAH NASCE NEL 1977 IN PROVINCIA DI GENOVA, SIN DAI PRIMI ANNI È EVIDENTE L'ATTITUDINE AL DISEGNO E ALL’ARTE, LA QUALE SI CONCRETIZZA NELLA SCELTA DEL LICEO ARTISTICO PAUL KLEE, CON INDIRIZZO GRAFICO/VISIVO. SI LAUREA AL CORSO DI PITTURA ALL’ACCADEMIA LIGUSTICA DI BELLE ARTI, DOVE SI AFFINA LA PASSIONE PER LA FOTOCOSTRUZIONE DIGITALE E SEGUE UN LABORATORIO ESTERNO DI GRAFICA WEB E PHOTOSHOP. ARMY [THE ARMY OF ART] È IL TITOLO DELLA TESI ACCADEMICA CONTENENTE LE PRIME VERE OPERE. NEL 2002 INAUGURA L’ACADEMIA STUDIUM, UN ATELIER DI PRODUZIONI ARTISTICHE CON LA COLLEGA SCULTRICE FEDERICA MONTALDO, CREANDO PER LO PIÙ COPIE DI QUADRI AD OLIO SU COMMISSIONE.

MA È NEL 2004 CHE DEBUTTA NELL’AMBITO DELLE GALLERIE PARTECIPANDO ALL’EVENTO RIPARTE, X FIERA D’ARTE CONTEMPORANEA INTERNAZIONALE, SOSTENUTO DALLA GALLERIA PASSO BLU DI FEDERICA BARCELLONA. SEGUONO NUMEROSE ESPOSIZIONI PERSONALI E COLLETTIVE IN DIVERSE GALLERIE E LOCATION IN ITALIA E GERMANIA, COME LO STUDIO 44 DI MICHAEL BLUME; NEL 2007 NASCE IL RAPPORTO CON LA WERKSTATTGALERIE DI PASCUAL JORDAN, CHE LO PUBBLICA NELL’ANNUARIO FOTOGRAFICO MEIN SCHWULES AUGE 5. NEL 2008 INIZIA LA COLLABORAZIONE COL CANTANTE THONI SORANO, IL FRUTTO È LA PERFORMANCE MULTIMEDIALE HELP THE CHILD WITHIN, CHE VIENE PRESENTATA A BERLINO AL TEATRO TACHELES. NEL 2009 ENTRA A FAR PARTE DEGLI ARTISTI DI VIOLABOX GALLERY DI VIOLA GAILLI, CHE PROMUOVE L’ESPOSIZIONE PERSONALE PALADIN, EVENTO UFFICIALE DEL GENOVA PRIDE 09. NEL 2010 SI TRASFERISCE IN GERMANIA E VIENE NUOVAMENTE PUBBLICATO NEL LIBRO MEIN SCHWULES AUGE 7, 8 E 9 DA RINALDO HOPF, OLTRE AD ALTRE PUBBLICAZIONI E DIVERSE ESPOSIZIONI. ATTUALMENTE VIVE E LAVORA TRA BERLINO E GENOVA.

"MI PIACE GIOCARE CON GLI STEREOTIPI PER ESPRIMERE ME STESSO, MI PIACE USARE IL MIO CORPO PER SENTIRE I PERSONAGGI PIÙ VICINI, MI PIACE ANDARE CONTRO I LUOGHI COMUNI PER DIMOSTRARE CHE POSSIAMO PENSARLA DIVERSAMENTE. QUESTO È IL MIO MODO DI DIVERTIRMI. POSSO SEMBRARE UN FASHION VICTIM, MA SONO ASSOLUTAMENTE NAIF!"

INTERVIEW VON DENNIS STEPHAN FÜR BLU MAGAZIN / MÄRZ 2012
BERLIN ZIEHT KÜNSTLER EINFACH AN. VOR KNAPP ZWEI JAHREN NACH BERLIN GEKOMMEN IST ETIENNE, DER SICH DER DIGITALEN FOTOKUNST WIDMET.

ETIENNE, DU WURDEST IN GENUA IN ITALIEN GEBOREN. WIESO BIST DU NACH BERLIN GEKOMMEN?
DAS WAR IM JUNI VORLETZTEN JAHRES. ICH KAM DER KUNST WEGEN HER UND UM ANDERE ERFAHRUNGEN AUSSERHALB VON ITALIEN ZU SAMMELN. DAS WIRD WOHL DER HAUPTGRUND GEWESEN SEIN. VOR ÜBER DREI JAHREN HABE ICH ZUM ERSTEN MAL IN DER WERKSTATTGALERIE IN BERLIN AUSGESTELLT, DANN WOLLTE ICH EINFACH AUCH PHYSISCH VOR ORT SEIN.

WANN HAST DU ANGEFANGEN ZU FOTOGRAFIEREN?
VOR VIELEN JAHREN SCHON. ICH DENKE, ES FING WÄHREND MEINES STUDIUMS AN DER KUNSTAKADEMIE AN, OBWOHL ICH EIGENTLICH EHER IN RICHTUNG MALEREI GESCHULT WURDE. WÄHREND DER ERSTEN DREI JAHRE HABE ICH BEGONNEN, DIE KAMERA ZU BENUTZEN, SPÄTER AUCH COMPUTERPROGRAMME. NACH UND NACH HABE ICH MICH IMMER MEHR FÜR DAS GANZE DIGITALE SYSTEM UND DIE NACHBEARBEITUNG VON BILDERN INTERESSIERT. MEINE BILDER ENTSTEHEN ERST IM KOPF, BEVOR ICH SIE SCHIESSE.

WOBEI MAN SAGEN MUSS, DASS DIE MEISTEN DEINER BILDER NICHT EINFACH GESCHOSSEN SIND, SONDERN EINE LANGE REISE DURCH PHOTOSHOP GEMACHT HABEN. DU BEVORZUGST DIGITALES FOTOGRAFIEREN?
AUF JEDEN FALL. ICH GLAUBE, ICH HABE ANGEFANGEN PHOTOSHOP ZU NUTZEN, WEIL ICH EIN FREUND DES SURREALISMUS BIN UND SURREALISTISCHE BILDER SCHAFFEN WOLLTE. SO FING ICH AN, ALLE MÖGLICHEN DINGE UND THEMEN IN EINEM BILD ZUSAMMENZUWÜRFELN. ICH WILL FOTOGRAFIEN, DIE REAL WIRKEN, ES ABER NICHT GÄNZLICH SIND.

UND WO HAST DU DAS GELERNT? IN DER SCHULE?
NEIN, ICH HAB MICH ALLEIN RANGESETZT UND IRGENDWANN EINEN COMPUTERKURS GEMACHT. ABER IM GROSSEN UND GANZEN KANN ICH SAGEN, DASS ICH MIR ALLES SELBST BEIGEBRACHT HABE, INDEM ICH ES TAG UND NACHT PROBIERT HABE.

WAS IST DIR WICHTIG, WENN DU BILDER MACHST? DU SELBST TRITTST JA AUF VIELEN DEINER BILDER SELBST IN ERSCHEINUNG – FÜR DICH KOMMEN MODELLE NICHT IN DIE TÜTE?!
TATSÄCHLICH IST ES SO, DASS ICH ES BEVORZUGE, MICH SELBST ZU PORTRÄTIEREN. DAS LIEGT ABER BLOSS DARAN, DASS ICH DENKE, BESSER DAS AUSDRÜCKEN ZU KÖNNEN, WAS ICH MIT DEM FOTO AUCH AUSDRÜCKEN WILL. VIELLEICHT HAT ES DAMIT ANGEFANGEN, DASS ICH EINFACH KEINE MODELLE HATTE, VON DENEN ICH FOTOS HÄTTE MACHEN KÖNNEN, SODASS ICH ANFING, MICH SELBST ABZUBILDEN. FÜR MICH IST NICHT NUR ÄSTHETIK WICHTIG, SONDERN DAS AUSDRÜCKEN VON ETWAS.

WAS INSPIRIERT SICH DABEI?
GANZ EINFACH DAS LEBEN, WÜRDE ICH SAGEN. ALLES, WAS MIR ODER DEN MENSCHEN UM MICH HERUM PASSIERT. SELBST DIE DINGE, DIE ICH SEHE, WENN ICH FERNSEHE ODER DIE STRASSEN ENTLANGGEHE. IN ALL MEINEN BILDERN STECKT EINE BEDEUTUNG. WENN SICH ETWAS EREIGNET, DANN FANGE ICH AN, DARÜBER NACHZUDENKEN, WIE ICH EIN BILD MIT GENAU DIESEM BEDEUTUNGSINHALT SCHAFFEN KÖNNTE. ZUM BEISPIEL GAB ES EINE ART SKANDAL IN ITALIEN UM EINIGE FUSSBALLSPIELER, DIE DROGEN GENOMMEN HABEN. ALSO HABE ICH EINE STADIONAUFNAHME GEMACHT UND NACHTRÄGLICH PLAKATE UND WERBUNG HINZUGEFÜGT, DIE DROGEN ODER ANABOLIKA ZEIGTEN. DAS IST MEINE ART, IRONISCH MIT DEM LEBEN UMZUGEHEN. ZUSAMMENGEFASST GIBT ES IMMER IRGENDETWAS, DAS PASSIERT, UM MIR DIE IDEEN ODER INSPIRATIONEN ZU LIEFERN.

ALS ICH MICH DURCH DEINE WEBSITE SCHLUG, FIEL MIR ETWAS ZIEMLICH KOMISCHES AUF: DU VERKAUFST DIE OUTFITS, DIE DU WÄHREND DEINER SESSIONS ANHATTEST, WIE DRECKIGE SOCKEN ODER UNTERWÄSCHE. WIE KAMST DU AUF SOWAS?
(LACHT) ICH FIND’S LUSTIG. DU WEISST JA, DASS JAPANISCHE MÄDCHEN IHREN KRAM ÜBERS INTERNET VERKAUFEN. ICH WOLLTE DAS AUCH VERSUCHEN. GLEICHZEITIG IST ES EIN WEG, MEINEN FETISCH ZU BEFREIEN.

INTERVIEW ON "DIaBEtic DEW555" BLOG / DECEMBER 2011
LET’S START WITH THE BASICS; WHAT'S YOUR FULL NAME, WHERE DO YOU LIVE, AND HOW OLD ARE YOU?

I’M ETIENNE ZERAH; ETIENNE IS AN ART NAME AND ZERAH IS MY REAL SURNAME, THAT HAS MIXED ORIGINS: JEWISH, TUNISIAN, FRENCH, BUT I AM ITALIAN BORN AND BRED. I AM CURRENTLY LIVING IN A MULTIETHNIC DISTRICT OF BERLIN AND I CAME FROM GENOA (ITALY), WHERE I SPENT MY LAST TEN YEARS. I WAS BORN IN AUTUMN 1977.

DO YOU HAVE ANY FORMAL TRAINING?
SURE, I ATTENDED THE ARTISTIC HIGH SCHOOL AND THE FINE ART ACADEMY IN GENOA, HAVING A BACKGROUND AS PAINTER, ONLY LATER I WAS INTERESTED IN FOTOGRAPHY AND DIGITAL WORKS, BUT SINCE A WAS A CHILD, I’VE ALWAYS HAD A STRONG ATTITUDE TO DRAWING AND BEING FASHINATED BY ART.

DID THE PLACE YOU GREW UP IN INFLUENCE YOUR IMAGE MAKING?
I WAS BORN I A SMALL TOWN AND GROWN UP IN THE COUNTRY, I USED TO PLAY IN THE WOODS DURING MY CHILDHOOD, FOR THIS REASON I HAVE A CLOSE RELATIONSHIP WITH NATURE; REACTING TO THIS I’M VERY FASCINATED BY TECNOLOGY AND THE POSSIBILITIES THAT IT CAN GIVE, SO I THINK YOU CAN FIND A MIX OF THESE ELEMENTS IN MY WORKS. I’M GLAD TO HAVE FOUND THIS MIX IN THE CITY WHERE I LIVE, SO THIS CAN KEEP ON INFLUENCING ME AS I LIKE.

HOW DO YOU COME UP WITH YOUR CONCEPTS?
I’M INFLUENCED BY DAILY FACTS, BY NEWS AND GOSSIPS, WHATEVER I SEE IN THE WORLD OR IN THE STREETS THAT HITS ME OR ANNOYS ME, IT CAN BE A REAL FACT OR A SENSATION IN THE AIR; SO AFTER THINKING A LOT, I REACH AN IMAGE IN MY MIND, THAT ONLY AFTER SEVERAL SHOOTS, TESTS AND CHANGES, BECOMES THE DEFINITIVE WORK. AT THE END I JUST NEED TO EXPRESS MY POINT OF VIEW.

DESCRIBE YOUR CREATIONS IN A CLEAR, CONCISE AND UNDERSTANDABLE SENTENCE. WHAT DO YOU CALL THEM?
BASICALLY IT’S A RESEARCH OF THE VISUAL IMPACT AND EQUILIBRIUM IN THE IMAGES. I THINK THESE ARE THE FACTORS TO GET THE OBJECTIVE BEAUTY IN A VISUAL WORK.

WHAT OTHER MEDIUMS WOULD YOU LIKE TO EXPLORE IN YOUR IMAGE MAKING?
VIDEO, SURELY. I’VE ALREADY TRIED TO DO SOMETHING, BUT I NEED MORE TIME AND I THINK I STILL HAVE TO ACTUALIZE MANY IDEAS WITH PHOTOGRAPHY BEFORE…MAYBE I WILL START WITH VIDEO WHEN I WILL BE TIRED OF PHOTOGRAPHY! BUT SINCERELY I DON'T KNOW, I'M USED TO LIVE AT THE TIME AND FOLLOW MY INSTICT ABOUT ART.

WHAT IS THE BEST TIME IN THE DAY FOR YOU TO WORK ON A PROJECT? IS THERE ONE, OR IS IT MORE ABOUT THE ENVIRONMENT -- MAYBE THE RIGHT MOOD?
THERE IS NOT A SPECIFIC TIME, I SIMPLY LIKE TO HAVE TIME, BECAUSE I KNOW WHEN I START, BUT I HAVE NO IDEA WHEN I CAN FINISH; SOMETIMES I CAN SPEND A LOT OF HOURS WORKING ON A IMAGE, DURING THE DAY, THE NIGHT AND THE DAY AFTER AGAIN WITHOUT ANY PAUSE. USUALLY I NEED SOME DAY TO COMPLETE A WORK, BUT IT’S HAPPENED THAT I NEEDED MONTHS, TOO.

WHAT ARE YOUR ARTISTIC INFLUENCES?...AND …GENERALLY WHO OR WHAT INFLUENCES YOU THE MOST?
I WAS BORN AS PAINTER AND I'VE ALWAYS STUDIED PAINTINGS, SO THIS STARTED TO INFLUENCE ME, THE COLORS AND MATERIALITY OF A PAINTING, LIKE EXPRESSIONISM FOR EXAMPLE. ABOUT THE SUBJECTS, THE RENAISSANCE HAD A STRONG INFLUENCE DURING MY STUDIES. NOW I FEEL TO BE INFLUENCED BY THE IMAGES I SEE AROUND ME, I LIKE ADVERTISINGS IMAGES, BILLBOARDS, MUSIC AND MOVIE COVERS.

WHO ARE SOME OF YOUR FAVOURITE ARTISTS/DESIGNERS/PHOTOGRAPHERS?
WHEN I BEGAN TO PHOTOGRAPH, MY FIRST GURU WAS ROBERT MAPPLETHORPE BECAUSE OF THE LIGHTS USE AND OF THE HUMAN SUBJECTS. CURRENTLY I CAN SAY THAT MY FAVOURITE ARTISTS ARE PIERRE ET GILLES, ERWIN OLAF AND DAVID LACHAPELLE, I ALSO LOVE TWO ITALIANS, MATTEO BASILÈ AND GIACOMO COSTA.

WHAT IS YOUR NEXT PROJECT? EXHIBITION? COLLABORATION?
THE CURRENT WORK IN PROGRESS IS A SERIES OF AVATARS OF MYSELF, A COLLECTION OF SELFPORTRAITS MORE OR LESS REWORKED, WHERE THE IMAGES ARE STRICTLY CONNECTED WITH MY BEING AND WHERE I CAN SEE MY FACE CHANGE IN THE TIME. AFTER THIS, MY NEXT PROJECT WILL INVOLVE OTHER MODELS AND IT WILL BE ABOUT FETISH ATTITUDES AND LOOKS IN TOM OF FINLAND’S STYLE.

WHAT ARE YOUR PLANS FOR THE FUTURE?
SINCERELY I LIVE FROM DAY BY DAY AND REACT TO WHAT HAPPENS, SO MY PLANS CAN CHANGE, IF I HAVE THEM; ANYWAY, IN THE FUTURE I WOULD LIKE TO WORK WITH MEDIAS.

WHAT SORT OF MUSIC DO YOU LISTEN TO?
MUSIC IS VERY IMPORTANT FOR ME, I ALWAYS LISTEN TO MUSIC, ESPECIALLY WORKING ON PICTURES; I LOVE ELECTRONIC, ALTERNATIVE AND EXPERIMENTAL MUSIC…I THINK IS THE SAME AS FOR ART: I FEEL ATTRACTED BY NEW STUFF, BY THE RESEARCHES, BY THE EXPERIMENTS TO FIND SOMETHING NEW, FRESH AND ON THE SAME WAVE OF OUR CONTEMPORARY TIME.

DO YOU COLLECT ANYTHING? IF SO WHAT?
YES, I COLLECT MUSIC OF COURSE; I HAVE A VERY BIG COLLECTION OF BJÖRK’S MATERIAL AND A LOT OF CD AND LP FROM OTHER ARTISTS. WHEN I WAS YOUNG I COLLECTED SUGAR SACHETS AND LEAVES.

WHAT DO YOU DO FOR FUN?
HEY, THIS IS A PERSONALE QUESTION! ANYWAY, I LIKE TO SPEND TIME WITH MY FRIENDS OF COURSE, BUT I ALSO LOVE TO BE ALONE, MAYBE IN THE NATURE, TO WOODS OR LAKES WITH MY CAMERA AND MP3 PLAYER. I LIKE TO WATCH MOVIES AND TO TRAVEL. AND USUALLY I HAVE FUN WATCHING PEOPLE IN THE METRO.

ANY ADVICE YOU CAN PASS ONTO ASPIRING ARTISTS/DESIGNERS?
I DON’T THINK TO BE YET IN THE POSITION TO GIVE ADVICES! RIGHT NOW I CAN SAY TO EXPERIMENT AND TEST MANY THINGS TO FIND THE RIGHT ONES AND DON’T BE SHY TO SHOW WHAT ONE REALLY THINKS.

RECENSIONE DI ANSELMO ROVEDA PER LA MOSTRA "PALADIN" / GIUGNO 2009
IL 24 GIUGNO, NELL'AMBITO DEL GENOVA PRIDE 2009, ABBIAMO PRESENTATO CON LA GALLERISTA VIOLA GAILLI LA MOSTRA 'PALADIN' DELL'ARTISTA VISIVO ETIENNE ZERAH. LA MOSTRA HA DUE SEDI ESPOSITIVE LA GALLERIA A MODO MIO E LA GALLERIA VIOLABOX, IN QUEST'ULTIMO SPAZIO CI SONO LE OPERE PIÙ RECENTI. PER L'INCONTRO PUBBLICO HO SCRITTO UNA BREVE NOTA.

NEL MIO LAVORO MI OCCUPO DI NARRAZIONI. E QUINDI ESSENZIALMENTE DI PAROLE, DETTE E SCRITTE. MA È PROPRIO NEL LAVORO DELLA CRONACA E DELLA CRITICA LETTERARIA CHE DEVO METTERMI, OCCUPANDOMI SOVENTE DI ALBI ILLUSTRATI, A GUARDARE E LEGGERE IMMAGINI. FIGURE, COME LE CHIAMA ANTONIO FAETI. COGLIENDO L’INDIPENDENZA – EPPURE IL LEGAME INDISSOLUBILE - DELLA NARRAZIONE PER IMMAGINI DA QUELLA PER PAROLE. UN ALTRO LINGUAGGIO, CHE OGGI, NELLA CONTEMPORANEITÀ – DOPO TANTE IMMAGINI DIDASCALICHE - NON CHIOSA O SPIEGA MA SEMPLICEMENTE E MEGLIO ‘RACCONTA’ PIENAMENTE, PARALLELAMENTE, FIANCO A FIANCO MA – COME DETTO ALL’INIZIO – INDIPENDENTEMENTE. UNA FORZA, QUELLA DEL NARRARE E SUGGESTIONARE PER IMMAGINI, TALE CHE SEMPRE PIÙ SPESSO ANCHE NEI LIBRI SI SPERIMENTA L’ASSENZA DELLA PAROLA. ESEMPIO ALTO E RECENTE È IL ROBINSON CRUSOE (MEDIA VACA, VALENCIA 2008) SOLO PER IMMAGINI REALIZZATO DALL’ARTISTA AJUBEL. LIBRO INSIGNITO DEL BOLOGNA AWARD 2009.

DI FRONTE ALL’OPERA DI ETIENNE ZERAH ARRIVO PERÒ DISARMATO DEI MIEI SOLITI, CONFIDENZIALI, AMATI STRUMENTI CRITICI LEGATI ALLA LINGUA E ALLA PAROLA. QUI SIAMO NEL VISIVO. PURO. ESCLUSIVO. ESPLICITO. E ARRIVARE DISARMATI È UN VANTAGGIO. CI SI PUÒ LASCIARE SORPRENDERE DALL’OPERA.

ETIENNE ZERAH ARRIVA DA STUDI ARTISTICI FORMALI E DA UN PERCORSO PASSATO GIOCOFORZA DALLA PITTURA, MA LA SCELTA – ORMAI DATA E CONSOLIDATA – DELLA PROPRIA FORMA ESPRESSIVA ARRIVA CON LA FOTOGRAFIA, CON LA COMPOSIZIONE FOTOGRAFICA. ZERAH NON USA LA MACCHINA FOTOGRAFICA IN MODO ESCLUSIVO, RENDENDO IPERTECNICISTICO IL SUO IMPIEGO O ESALTANDO IL RISULTATO PURO DELLO SVILUPPO; LA UTILIZZA INVECE E PIUTTOSTO COME STRUMENTO, SÌ TECNICO, MA PRELIMINARE. NON È PER LUI UN TABÙ INTERVENIRE A POSTERIORI COL FOTORITOCCO A COMPUTER, ANZI È PRASSI DELLA CREAZIONE ARTISTICA. LA MACCHINA FOTOGRAFICA QUINDI COME STRUMENTO TECNICO CHE OFFRE LA POSSIBILITÀ DI FISSARE UNA SCENA. ALCUNI SCATTI PAIONO LE POSE DEI DIVI TEATRALI NELLE CARTOLINE D’INIZIO NOVECENTO O LE POSE DI STUDIO DELL’ILLUSTRATORE SALGARIANO ALBERTO DELLA VALLE CHE PRIMA DI METTERSI A DIPINGERE COSTRINGEVA FAMIGLIARI E MODELLI A INTERPRETARE ARREMBAGGI E LOTTE CON TIGRI E ORSI (IMMAGINARI, ÇA VA SANS DIRE), IL SUO LAVORO È STATO INDAGATO DALLA STORICA DELL’ILLUSTRAZIONE PAOLA PALLOTTINO IN L’OCCHIO DELLA TIGRE (SELLERIO, PALERMO 1994).

E POI C’È, OLTRE LO SCATTO, QUELLO CHE CONTA: LA COMPOSIZIONE. A COMPUTER. SOPRATTUTTO QUELLA. DETTAGLI, SFONDI, RITOCCHI, COLORI. CON UNO SGUARDO CHE PUR RESTANDO D’INSIEME TALVOLTA SI DECLINA NEL LAVORIO PIXEL PER PIXEL A INCIDERE SULLA COMPOSIZIONE FINALE, IN MODO NON DISSIMILE DALLO SCULTORE CHE LAVORA SULLA FIGURA INTERA DELL’OPERA MA DEVE TENER CONTO D’OGNI GRANELLO DI MATERIA SOTTRATTA. ZERAH HA UN VANTAGGIO E UNA RESPONSABILITÀ: PUÒ AGGIUNGERE MATERIA. TUTTI I ‘LIVELLI’ DI COMPOSIZIONE DEI PROGRAMMI DI FOTORITOCCO SI COMPATTANO, ANCHE NELLE TRASPARENZE, E PURE L’USO DELLE SCRITTE (RARE) AMMICCA ALLA GRAFICA E NON ALL’ESIGENZA TESTUALE. IL TESTO È L’INSIEME DELL’IMMAGINE DELL’OPERA, E I SUOI DETTAGLI. LA FOTOGRAFIA E L’ARTE VISIVA, COME DETTO, NON SONO IL CENTRO DEI MIEI INTERESSI CRITICI. I RIFERIMENTI A IMMAGINI CHE IN QUALCHE MODO PRECEDONO O INFORMANO L’OPERA DI ZERAH NON POSSO FINO IN FONDO COGLIERLI E SCIOGLIERLI: TROVO PERÒ CHIARA UNA LINEA DI RIMANDI A MAPPLETHORPE, A LACHAPELLE, FORSE A LABRUCE. ESPLICITO È POI IL GIOCARE CON ALCUNI DEGLI STILEMI SURREALISTI – TANTO CHE L’ARMONIA DELL’OPERA FOTOGRAFICA DI ZERAH, SEPPUR ACCENTUATISSIMA, NON ESIGE RESA REALISTICA – E IL RIFERIMENTO AL LINGUAGGIO DELLA GRAFICA, DELLA PUBBLICITÀ, IN CERTO SENSO ALLA SINTASSI POSTMODERNA DEL FASHION, DELLO STAR SYSTEM.

SONO GLI ECCESSI QUOTIDIANI, ANCHE DELL’USO DELL’IMMAGINE, DI QUESTA PORZIONE SOCIETÀ-TEMPO A INTERESSARE L’OCCHIO DELL’ARTISTA. UN OCCHIO INQUIETO, A TRATTI TORMENTATO, EPPURE RICERCATISSIMO NEL RENDERE D’ARMONIA PATINATA E, AD UN TEMPO, DISORIENTANTE E INTERROGANTE LE QUESTIONI MESSE A FUOCO OPERA PER OPERA: L’IDENTITÀ, LA VIOLENZA, IL PIACERE, LA CORRUZIONE. ALTRO ANCORA. UN CALEIDOSCOPIO DI TEMI, RICORRENTI NELL’ESPRESSIONE ARTISTICA, CHE TROVANO QUI COME MINIMO COMUN DENOMINATORE UNA QUESTIONE MORALE. QUESTIONI MORALI RISOLTE PONENDO DOMANDE, OFFRENDO UNO SGUARDO INDIVIDUALE, MAI COSTRUENDO OPZIONI MORALISTICHE O PROPONENDO VERITÀ. QUI NON C’È VERITÀ, C’È UN’IMMAGINE IMPOSSIBILE DEL REALE. UNO SPECCHIO DEFORMANTE CHE TENDE AD ARMONIA ASSONANTE PIUTTOSTO CHE A TORCERE, RIDURRE O SLARGARE IN MODO VOLGARE. LA DISSONANZA STA NEL RICOMPORRE CON LA REALTÀ CIRCOSTANTE, STA NELL’OCCHIO DI CHI GUARDA. LA VOLGARITÀ, SE QUALCUNO LA RAVVISA, È NEL TEMPO ODIERNO DEGLI UOMINI. NELLA MERCIFICAZIONE DEI CORPI E DELLE PASSIONI, ALTRI TEMI CHE TRACCIANO L’OPERA DI ZERAH.

RECENSIONE DI LENNY NERO PER LA MOSTRA "BOXED" / FEBBRAIO 2008
L’ATELIER GENOVESE “A MODO MIO” OSPITERÀ DAL 9 AL 29 FEBBRAIO LE OPERE DI ETIENNE ZERAH, SPERIMENTATORE VISIVO CHE RECENTEMENTE HA ESPOSTO A BERLINO LA PROVOCATORIA SERIE “ENJOY OPUS DEI“.

ETIENNE ZERAH HA SFRUTTATO FIN DA SUBITO IL MEZZO FOTOGRAFICO PER ESPRIMERSI, APPLICANDO AD ESSO CANONI ESTETICI DERIVATIVI DEI SUOI STUDI ACCADEMICI E PITTORICI, MESCOLATI CON STILEMI MODERNI MEDIATI DALL’INFLUENZA (MAI CELATA, MA METABOLIZZATA IN MODO PERSONALE) DI MAPPLETHORPE E LACHAPELLE, CON UN OCCHIO ALLA GRAFICA MODERNA. IN CONTINUA EVOLUZIONE, PASSANDO DA ATMOSFERE ONIRICHE E SIMBOLICHE FINO AL GRAND-GUIGNOL, PONE AL CENTRO DELLE IMMAGINI LA FIGURA UMANA, IN PARTICOLARE I VOLTI OD IL CORPO NUDO (ESIBITO CON SFRONTATEZZA) ED ABUSA FREQUENTEMENTE DI SE STESSO TRASFORMANDOSI E TRAVESTENDOSI: ADOTTANDO IL RUOLO DI CAMALEONTE, ED ENTOMOLOGO, SI INFILTRA NELLA REALTÀ E CE NE RIMANDA LA SUA VISIONE.

ED È UNA VISIONE SUPERPARTES LA SUA, PRIVA DI MORALISMI, E PROPRIO PER QUESTO RISULTA TANTO PIU’ CINICA ED EFFICACE. SE DA UNA PARTE IL GRANDE TEMA DA LUI AFFRONTATO È AD UNA PRIMA LETTURA QUELLO DELLO “STATUS QUO” DEL MONDO (IN CAMPO POLITICO, ECOLOGICO, SESSUALE E RELIGIOSO), CIO’ CHE TRASPARE È QUALCOSA DI MENO MACROSCOPICO E PIU’ INTIMO: UN SENSO DI IN-SOFFERENZA INTERIORE, CASTRATA ED INESPRESSA, CHE CONQUISTA UNO SFOGO CON LA MIMESI DI CIO’ CHE DISGUSTA, PER ODORARLO SULLA PROPRIA PELLE E MOSTRARNE AGLI ALTRI I SEGNI, LE CONSEGUENZE. ESEMPIO EVIDENTE SONO GLI SCATTI DELLA SERIE “SAINTS&SKINS“, FRUTTO DI UN’ESPERIENZA PERSONALE DI CAMBIAMENTO DEL PROPRIO LOOK CON QUELLO NAZI-SUBURBANO.

LA FIGURA MASCHILE CHE RIFLETTE IN MODO INERTE, E QUASI PASSIVAMENTE, LA REALTÀ CHE LO SOVRASTA È UNO STRATAGEMMA ADOTTATO PURE NELLA CINEMATOGRAFIA DI STANLEY KUBRICK (BARRY LINDON, EYES WIDE SHUT): EZ SI FA FILTRO E SPECCHIO E MOSTRA QUELLO CHE SI NASCONDE SOTTO LA SUPERFICIE, SOTTO LE LUCI ABBAGLIANTI DI UNA REALTÀ CHE ACCECA E NASCONDE I PICCOLI DETTAGLI PERVERSI DI VITE COMUNI: POLIZIOTTI CORROTTI E TOSSICI, PRETI LUSSURIOSAMENTE MASOCHISTI, STUDENTI ANESTETIZZATI ALLA VIOLENZA E DEVOTI ALLE SACRE SNEAKERS.

LUCI E COLORI ABBONDANO, DECORATIVI E APPARENTEMENTE COOL, MA SONO COME LISERGICHE LUCI DI WOOD CHE RIVELANO LE TRACCE DEI NOSTRI SCHELETRI NELL’ARMADIO O DELLE NOSTRE DEBOLEZZE. LA COSTRUZIONE DELLE IMMAGINI È SEMPRE RIGOROSAMENTE FONDATA SU FREDDE SIMMETRIE CHE FANNO DA CONTRAPPUNTO AI CORPI DOLORANTI, AL SANGUE, ALLE STRISCE DI DROGA SU CRAVATTE UFFICIALI NON RIPULITE, INCORNICIATI IN MODERNI SANTINI. IN UN ATTO DI ANTI-NARCISISMO, EZ NON ESIBISCE SE STESSO COME TALE, MA FA SUOI ALCUNI PRINCIPI DELLA BODY-ART, USANDO IL CORPO COME PURO MEZZO ESPRESSIVO. L’AUTORITRATTO PERDE LA FUNZIONE FISSATRICE DELLA FORMALINA E AD OGNI OPERA CI SI TROVA DI FRONTE AD UNA NUOVA MASCHERA. SUPERATA L’AUTOREFERENZIALITÀ, TRASPARE LA REALTÀ ATTRAVERSO IL CORPO STESSO DELL’ARTISTA. SE DA UNA PARTE DI LACHAPELLE RITROVIAMO IL GUSTO PER L’ESAGERAZIONE DEL DETTAGLIO O PER L’ECCESSO CROMATICO, DALL’ALTRA IL MOOD È QUELLO SARCASTICO DI MAPPLETHORPE: L’IRONIA È AMARA O CATTIVA E LA SENSAZIONE CHE RIMANE, DI FRONTE AD IMMAGINI A VOLTE COSTRUITE SECONDO I CANONI PATINATI DELLE COVER POP, È QUELLA DI AVER OSSERVATO UN RETRO-COPERTINA INATTESO CHE CI PRIVA DI OGNI AURA ILLUSORIA.

PARTE DELL'INTERVISTA DI LUCIA TARTAGLIA PER IL COMUNICATO STAMPA DELLA MOSTRA "THE SAINT & THE SKINHEAD IN ME" / GENNAIO 2007
D: DA DOVE NASCE L'IDEA DI QUESTA MOSTRA?

R: DURANTE LA MOSTRA FLASHES ALLA LOGGIA DELLA MERCANZIA A SETTEMBRE SONO STATO NOTATO DAL GALLERISTA DELLO STUDIO 44 MICHELE FIORE E COSÌ, DOPO UN INCONTRO, MI È STATO PROPOSTO DI ESPORRE. CONSIDERATO TRATTASI DI UNA PERSONALE HO ACCETTATO SUBITO; È LA PRIMA ESPOSIZIONE PERSONALE IN UNA GALLERIA, PRIMA AVEVO PARTECIPATO SOLO A PERSONALI IN LOCALI, CHE NON È PROPRIO LA STESSA COSA. “THE SAINT & THE SKINHEAD IN ME”, QUESTO È IL TITOLO DELLA MOSTRA, È COME SE FOSSE UN PO’ UN SECONDO DEBUTTO, DOPO IL PRIMO DEL 2004.

D: C'È UNA DIVISIONE PER SETTORI? GENERI? STILI?
R: NON C’È UN VERO E PROPRIO SETTORE, IO STESSO CREDO DI ESSERE CONSIDERATO ARTISTA D’AVANGUARDIA. RIGUARDO ALLE FOTO, LA RACCOLTA COMPRENDE DIVERSE PICCOLE SERIE DI DUE O TRE ELEMENTI, OLTRE CHE A NUMEROSI PEZZI SINGOLI. QUELLO CHE POSSO DIRE CHE SONO TUTTE OPERE COLLEGATE DALL’IDEA DEL RITRATTO O COMUNQUE DELLA FIGURA UMANA FONDAMENTALMENTE, SPAZIANDO FINO AL CONCETTO DEL MANIFESTO, QUINDI INCLUDENTE DEL TESTO E DELLE PARTI GRAFICHE. E QUI RICORDO CHE LA GRAFICA E LA COMUNICAZIONE VISIVA SONO COMPONENTI BASILARI DEL MIO BAGAGLIO ARTISTICO, DAGLI STUDI, ALLA PASSIONE, AL LAVORO.

D: UNA TUA DICHIARAZIONE...?
R: QUESTA VOLTA SONO SOLO. COSÌ HO VOLUTO RIUNIRE LE MIE PRODUZIONI PIÙ SIGNIFICATIVE PER CREARE UN MONDO DISSACRANTE E PERVERSO CHE RISPECCHI QUELLO REALE, GUARDANDOLO DRITTO DAGLI OCCHI DI UNA PERSONA DISTANTE ANNI LUCE DALLE CONVENZIONI E DALLE ISTITUZIONI. LE MIE NON SONO ACCUSE, MA INDIZI PER CHI NON VEDE. POLIZIOTTI COCAINOMANI, SKINHEAD SADOMASO, SACERDOTI PROMISCUI, PRESIDENTI INVASATI, ASSASSINI CHIC E DEVOTI FEDIFRAGHI. L’ESTETICA È IL FULCRO E LO SPECCHIETTO PER LE ALLODOLE ALLO STESSO TEMPO, MENTRE CERCA L’EQUILIBRIO CON L’IMPATTO VISIVO EMERGE IL SIGNIFICATO, A VOLTE COMPLETAMENTE OCCULTO. QUESTA PRIMA ESPOSIZIONE PERSONALE PARADOSSALMENTE È UN GREATEST HITS CHE RACCOGLIE LAVORI ED ESPERIENZE SPARSI NEL TEMPO DEGLI ULTIMI ANNI.

RECENSIONE DI MASSIMO SANNELLI PER LA MOSTRA "THE SAINT & THE SKINHEAD IN ME" / GENNAIO 2007 [2012]
DA MARTYR A TESTIMONIAL.

QUASI TUTTE LE FOTOGRAFIE DI ETIENNE ZERAH ALLO STUDIO 44 MOSTRANO ETIENNE ZERAH: TESTIMONIAL ADIDAS, POLIZIOTTO ANTIDROGA (MA DROGATO), SKINHEAD (MA PULITORE DI STIVALI CON LA LINGUA: “HUMAN PRODUCT FOR CLEANING AND RELAXING”) UOMO ARMATO (O “ASSASSINO CHIC”), PRETE TATUATO E GAY, ELEMENTO DI UNA MOSTRUOSA BANDIERA DEGLI USA, IBRIDO UOMO-SEPPIA. PER NOI LA SEPPIA E’ CIBO, NON FA TENEREZZA; ED E’ CHIARO: NESSUNA DI QUESTE FIGURE DEVE SUSCITARE TENEREZZA: ECCO IL PRIMO DATO DI FATTO. IL SECONDO, IMMEDIATO: CINQUE DIDASCALIE IN PROSA, CHE SERVONO A DIRE.

SE LA FOTO ISOLATA È UN ISTANTE PIETRIFICATO – ANCHE QUANDO IL CONTENUTO È IL MOVIMENTO – LA PROSA È UN PERCORSO LOGICO. LE FRASI TESTIMONIANO IL PERCORSO INTERIORE, FORSE; IN REALTA’ TESTIMONIANO I MODI VISIBILI DELLA TRASFORMAZIONE CHE PRECEDE LO SCATTO (QUANTO TEMPO È DURATO IL TRAVESTIMENTO, QUALE MUSICA LO HA ACCOMPAGNATO, QUALE RACCONTO DI QUALE AMICO LO HA STIMOLATO, ECC). PER DIVENTARE UN ALTRO SI CAMBIA IL LOOK. LO FANNO TUTTI, PER ABITUDINE: PER TESTIMONIARE CHE CHI VESTE DA SKINHEAD È UNO SKINHEAD, CHI VESTE DA POLIZIOTTO È UN POLIZIOTTO, ECC. - E CON TUTTE LE CONTRADDIZIONI POSSIBILI: LA FORZA PUBBLICA È COCAINOMANE, UN ESSERE UMANO È UN BOOTCLEANER, E COSI’ VIA. MA LE IDENTITÀ FOTOGRAFATE SONO TEMPORANEE E SOSTITUIBILI, QUINDI IMPERMANENTI; MENTRE LA COSA PERMANENTE È L’OPERA, IN MODO TRADIZIONALE E CLASSICO.

NON SI TRATTA DELLE MODIFICAZIONI/DEFORMAZIONI IRREVERSIBILI DI ORLAN E DEI BODY ARTISTS – E ZERAH NON È UN PERFORMER – MA DI DENUNCE SERIE, CHE SI RADICANO IN OPERE DA ESPORRE E CONSERVARE. AL POSTO DI UNA “RICERCA OSTINATA DELLA PROTESTA” (CIOÈ IL GRIDO O LA PERFORMANCE), ZERAH VUOLE UN’”OPERA DI DENUNCIA”, CIOÈ LA DOCUMENTAZIONE CRITICA DI ATTEGGIAMENTI E SITUAZIONI CRITICABILI: ESATTAMENTE UN’OPERA, E QUINDI UNA SISTEMAZIONE INTELLIGENTE E CONSERVABILE.

LE OPERE NON COINCIDONO CON IL CORPO ORIGINALE DI ETIENNE E CON IL MOMENTO IN CUI ETIENNE ESEGUE QUALCOSA. BISOGNA SFRUTTARE AL MASSIMO LA PROPRIA VITA REALE E QUESTO CORPO, DI CUI L’ARTISTA E’ REGISTA. IL VERSANTE OPPOSTO (NON-VITA, NON VERO CORPO, E REGÌA PURAMENTE ESTERNA) È “ANDREA CANDELA”, IL MANICHINO DI ELMGREEN & DRAGSET ALLA GALLERIA MASSIMO DE CARLO (MILANO, 2006). ANDREA È IL PROTOTIPO DEL VENTENNE ACCESSORIATO (COMPUTER PORTATILE, CELLULARE, I-POD) E TRENDY, ACCULTURATO BENE (I LIBRI DI AGAMBEN E NEGRI), INCHIODATO ALLO STILE DELL’IKEA. MA ZERAH, COME REGISTA VIVENTE, È L’ORGANIZZATORE E – SE VUOLE – IL NARRATORE IN PROSA DELLA PROPRIA MODIFICABILITÀ. PUÒ ESSERE TUTTI E NESSUNO, UN RUOLO ALLA VOLTA: MENTRE CANDELA È, NELL’INTENZIONE DEGLI AUTORI, “TUTTO QUELLO CHE TU VUOI CHE SIA”: PERCHÉ NON ESISTE. UN BOOTCLEANER DISPOSTO AD ASSECONDARE UN RUOLO DI RELAX SESSUALE È LA SCELTA PORTATA FINO AL PAROSSISMO: UN “IO SONO” LEGATO PER SEMPRE AD UN “IO VOGLIO”, E IL CUI PARTNER SARÀ, PRIMA DI TUTTO, UN CLIENTE E NON UNO SPETTATORE. ZERAH INSEGNA CHE PER SVOLGERE UN RUOLO (QUALSIASI RUOLO) SERVE UN CORPO, VARIAMENTE ATTEGGIATO E ABBIGLIATO; E CHE I CORPI HANNO BISOGNO DI ARRUOLARSI, CASO PER CASO, PER ESSERE CORPI DI ANIMALI SOCIALI.

C’E’ UNA LIBERTÀ ALTISSIMA, NON BANALE E NON VEZZOSA: CONTROLLARE LA DURATA E LE MODALITÀ DEI TRAVESTIMENTI, POI ABBANDONARLI; E CONGELARNE L’EFFETTO NELLE FOTOGRAFIE. TRA IL MANICHINO INCONSAPEVOLE E IL MODELLO CONSAPEVOLE C’E’ LA POSSIBILITÀ DI CANCELLARE SÉ COME “SOGGETTO ENUNCIANTE”, USANDO COME MOTTO IL GRIDO DI ARTAUD: “JE NE SUIS PAS AU MONDE”. “IO NON SONO AL MONDO”, PERCHE’ IO NON SONO DEL MONDO. E SIGNIFICA: IO TENDO AL NULLA, E PER QUESTO SONO UN EX IO, E SONO SOLO IL MOMENTO IN CUI – E LA BOCCA DA CUI – PROVIENE UNA PAROLA, CHE A SUA VOLTA È NULLA. E SIGNIFICA ANCHE: IO NON HO NESSUN RUOLO MONDANO NEL MONDO. MA QUESTA POSIZIONE È TROPPO DISUMANA PER INCARNARSI IN ZONE UMANE: È SECANTE RISPETTO AL DOVERE DI VIVERE CON, TRA E PER. LE OPERE SONO INTELLIGENTI E IRONICHE. IO, PARLO PER ME, PENSO: RENDONO PIÙ LEGGERO E SOPPORTABILE IL PESO DI “FEU, GESTE, SANG, CRI”. CIOÈ DEL MONDO.

PARTE DELL'INTERVISTA DI MIRCO ZANGHI' PER LA PROPRIA TESI DI LAUREA IN LETTERE / MAGGIO 2005
D: CHI SEI?
R: ETIENNE ZERAH, CLASSE 1977. ARTISTA PROFESSIONISTA; PUR LAVORANDO CON MATERIALE FOTOGRAFICO NON MI DEFINISCO FOTOGRAFO, PER ME LE MIE OPERE SONO PARAGONABILI A QUADRI, QUESTO PROBABILMENTE DATA LA MIA FORMAZIONE E LE TECNICHE DI LAVORAZIONE, CON TEMPI MOLTO PIÙ LUNGHI, COME LA PITTURA APPUNTO. HO STUDIATO PRESSO IL LICEO ARTISTICO P. KLEE DI GENOVA, INDIRIZZO SPERIMENTALE, GRAFICO-VISIVO E SUCCESSIVAMENTE MI SONO DIPLOMATO ALL’ACCADEMIA LIGUSTICA DELLE BELLE ARTI DI GENOVA, INDIRIZZO “PITTURA”.

D: LA NASCITA DEL TUO INTERESSE PER L’ARTE A QUANDO RISALE?
R: E’ INNATA, ASSOLUTAMENTE.

D: SEI GIUNTO DIRETTAMENTE ALLA FOTOGRAFIA O HAI SEGUITO UN ITER ARTISTICO PIÙ COMPLESSO?
R: DECISAMENTE COMPLESSO, ATTRAVERSO CONTINUE SPERIMENTAZIONI SU SPERIMENTAZIONI, MATERIALI ED ESPRESSIONI; NEGLI ANNI PASSATI CREDO DI AVER UTILIZZATO DI TUTTO, DA MATERIALI RICERCATI A QUELLI DI SCARTO. AD OGNI MODO NASCO COME PITTORE.

D: CHI SONO I TUOI PUNTI DI RIFERIMENTO NEL PANORAMA ARTISTICO CONTEMPORANEO? PERCHÈ?
R: MAPPLETHORPE IN PRIMO LUOGO, PER L’ESTETICA, LA RAFFINATEZZA E L’ELEGANZA UNICA, PIERRE ET GILLES PER I RITRATTI IN SÉ, MENTRE DI DAVID LACHAPELLE MI ATTRAGGONO I COLORI E LE SITUAZIONI BIZZARRE CREATE IN OGNI SUO LAVORO. TRA I CONTEMPORANEI ITALIANI AMMIRO MOLTO BASILÈ PER L’UTILIZZO DELLA GRAFICA, ALTRO MIO “CHIODO FISSO”, INSERITA NELLA FOTOGRAFIA. DECISAMENTE, SPESSO È UNA RICERCA ESASPERATA DEL “BELLO”. SONO ESEMPI CHE NON TRALASCIANO ASSOLUTAMENTE L’ESTETICA PER LASCIARE SPAZIO PIÙ DI TANTO AL CONCETTO. SECONDO ME L’ARTE È ESTETICA, PRIMA DI TUTTO. LA SUA PRIMA FUNZIONE È QUELLA DI AMMALIARCI E DI FARCI PENSARE…E DA QUI “COGITO ERGO SUM”.

D: TI SEI MAI ISPIRATO PER QUALCHE TUO LAVORO AD UN'OPERA D'ARTE GIÀ ESISTENTE, MAGARI DI UN'ALTRA EPOCA, O A UN FILM, O A UN PERSONAGGIO DI UN ROMANZO?
R: SÌ, DI INFLUENZE SE NE RICEVONO SEMPRE, ANCHE DALLA REALTÀ, DA QUALSIASI SUO STIMOLO, DAL GUARDARE LA TELEVISIONE AL PASSEGGIARE PER STRADA ED INCONTRARE UNA PERSONA CHE MI FA COGLIERE UN’ISPIRAZIONE, MOLTO SPESSO TUTTO PURAMENTE CASUALE, È IL MIO INCONSCIO CHE SE NE ACCORGE.

D: ATTRAVERSO LA FOTOGRAFIA, QUALE PUNTO DI VISTA VUOI OFFRIRE ALL'OSSERVATORE?
R: IL MIO. SEMPLICEMENTE. MA IN REALTÀ È UN MODO PER DIRE QUALCOSA, PIUTTOSTO CHE IL PURO PUNTO DI VISTA SU COME IL MIO CERVELLO VEDE UNA SITUAZIONE O UNA PERSONA.

D: SPESSO FAI AUTORITRATTI. COM'È IL RAPPORTO CON IL TUO CORPO ?
R: PESSIMO, ALTI E BASSI, COME LA MAGGIOR PARTE DELLE PERSONE CREDO, PERÒ È QUELLO CHE HO, QUINDI LO UTILIZZO. LAVORARE SU ME STESSO COME SOGGETTO, SPESSO MI FA ESSERE PIÙ SINCERO, RIESCO AD ESPRIMERE SENSAZIONI PIÙ PERSONALI RISPETTO A QUANDO RIPRENDO ALTRE PERSONE, MA PROBABILMENTE IL DISCORSO VA ANCHE OLTRE, SI LEGA AL PIACERE DI AGIRE DIRETTAMENTE SUL PROPRIO CORPO, IL LAVORO SI FA PIÙ MATERICO ED È TUTTO SVOLTO IN COMPLETA SOLITUDINE FINO AL DEFINITIVO. E’ QUESTO CHE MI FA SENTIRE UN PROFONDO LEGAME CON LA BODY ART.

D: I RITRATTI SONO STUDIATI, OPPURE ISTINTIVAMENTE CERCHI DI RITRARRE IL SOGGETTO A SECONDA DEL MOMENTO?
R: C’È UNO STUDIO RELATIVAMENTE SOMMARIO, POI DAL PRIMO PENSIERO DELL’OPERA AL PRODOTTO FINITO SI ATTRAVERSANO PARECCHIE TRASFORMAZIONI E METAMORFOSI: DURANTE LO SCATTO QUALCOSA CAMBIA, IDEM AL LAVORO AL COMPUTER, PER NON PARLARE DELLA SCELTA DEFINITIVA DEGLI SCATTI. LA POSA È PIÙ O MENO STUDIATA, I TENTATIVI SI FANNO POI OVVIAMENTE CON LA PRATICA, FACENDO VARIE PROVE DELLA POSA STESSA, MA MI BASTANO POCHI SCATTI, LA MAGGIOR PARTE DEL LAVORO VIENE DOPO, SPESSO LA FOTO VIENE COMPLETAMENTE STRAVOLTA. CI SONO TANTI PASSAGGI, TANTE COSE SI PERDONO, TANTE SI ACQUISTANO. MA L’IMPORTANTE È CHE RIMANGA SEMPRE IL GUSTO, LA MOTIVAZIONE DI UNA SCELTA RISPETTO AD UN’ALTRA RIGUARDA SEMPRE SE ESTETICAMENTE MI ATTRAE.

D: FOTOGRAFI IL NUDO?
R: SÌ. ANCHE SE ATTUALMENTE C’È UNA PAUSA; PROBABILMENTE CI SONO TROPPI NUDI IN GIRO E LA COSA MI ALLONTANA L’IDEA DI PRODURNE. STO LAVORANDO SU DELLE FOTO PER ME, MA PER ORA IL PROGETTO È APPENA ALL’INIZIO, NULLA DI PUBBLICO ANCORA PER UN PO’. NON VORREI SI CONFONDESSERO CON TUTTE LE IMMAGINI CHE SONO IN GIRO, CI SAREBBE DEL CAOS. ANCHE SE LA MIA RICERCA DELL’ORIGINALITÀ E DELLO STUPORE, COME PER UN RITRATTO, NE FA SICURAMENTE DELLE IMMAGINI DI FORTE IMPATTO. QUESTA IDEA DI RIUSCIRE AD ANDARE OLTRE AL CONCETTO DI NUDO CHE ORMAI SIAMO ABITUATI A VEDERE MI HA FATTO AVVICINARE ALL’UTILIZZO DI MATERIALE “PORNO”, UNA SFIDA, COME PER LA DISTRUZIONE DEL SIMBOLO A MEZZO DELL’ARTE E CONTEMPORANEAMENTE LA RAFFIGURAZIONE DELL’ISTINTO E DELL’ESTASI UMANA, COMUNQUE UN INNO ALLA VITA E ALLA GIOIA, NON CERTAMENTE AL MASCHILISMO E ALLA VOLGARITÀ GRATUITA.

D: TRA I TUOI ARTISTI "FAVORITI" CITI MAPPLETHORPE, IL QUALE REALIZZA TAGLI FOTOGRAFICI DI SESSI MASCHILI E FEMMINILI...LA SUA OPERA È DEFINITA ARTE. CON QUALE CRITERIO E METRO DI MISURA SECONDO TE I CRITICI LA DEFINISCONO TALE? DOV'È CHE, SECONDO TE, MAPPLETHORPE È ARRIVATO, E NON SONO GIUNTI TANTI ALTRI FOTOGRAFI?
R: BISOGNA RICONOSCERE IN MAPPLETHORPE ELEGANZA E RAFFINATEZZA, IL CONTRASTO DATO DA QUESTI ELEMENTI E I SOGGETTI RITRATTI. LA SEMPLICITÀ SI LEGA ALL’ELEGANZA, IN CONTRAPPOSIZIONE, AD ESEMPIO, AGLI ATTRIBUTI MASCHILI DI FORTE IMPATTO A LIVELLO VISIVO. SECONDO ME, IL PERNO DELLA BELLEZZA OGGETTIVA È PROPRIO L’EQUILIBRIO.

D: MI HA INCURIOSITO "FOTOTESSERA E TRIELINA", UNA SERIE DI TUOI RITRATTI FRONTALI CARATTERIZZATI DALL'UTILIZZO DELLA SOSTANZA CORROSIVA CHE IN CIASCUNA DELLE TUE FOTO VA DETURPARE IL TUO VISO. MI SONO VENUTI IN MENTE I LAVORI DI NANCY BURSON, LA QUALE PERÒ SI SERVE DI TECNOLOGIE DIGITALE PER DEFORMARE I SOGGETTI RITRATTI. ELLA GIUSTIFICA IL SUO OPERATO PARLANDO DI IBRIDAZIONE PSICO-CORPOREA TIPICA DELLA NOSTRA SOCIETÀ. TU GIUSTIFICHI IL TUO LAVORO IN ALTRO MODO, SE ESISTE SEMPRE UNA GIUSTIFICAZIONE IN QUELLO CHE SI FA...?
R: NON MI SENTO DI GIUSTIFICARE, SONO SPERIMENTAZIONI, SIA DI LIVELLO MATERICO, SIA DAL PUNTO DI VISTA ARTISTICO. E’ UN’OPERA LEGATA ALLA BODY ART, SI RAFFIGURA UNA SCENA COME FOSSE UN REALE INTERVENTO SUL PROPRIO CORPO LAVORANDO MANUALMENTE SULLA FOTOGRAFIA E SULLA RIPRODUZIONE DEL FISICO…MAGARI ARRIVERÀ IL GIORNO CHE INTERVERRÒ DIRETTAMENTE E VIOLENTEMENTE SU DI ME. E’ UNA NECESSITÀ ARTISTICA, SENTO ATTRAZIONE PER CIÒ CHE SI AVVICINA AI CONCETTI DELLA BODY ART. A PARTIRE DA BACON SI PUÒ CAPIRE CHE È FACILE TROVARE DELLA BODY ART ANCHE NELLE OPERE VISIVE OLTRE CHE NELLE PERFORMANCES, È IL CONCETTO DELLA MODIFICAZIONE DEL CORPO E NON NECESSARIAMENTE IL PROPRIO. IO SENTO MOLTO VICINO QUESTO PENSIERO, LA MODIFICAZIONE DEL MIO CORPO IN FUNZIONE DELL’ARTE; C’È CHI DESCRIVE QUESTO ULTERIORE PASSAGGIO COME LA TRASFORMAZIONE DA UOMO AD “ICONA”.

D: IN UNA FOTOGRAFIA ACCOSTI UN TUO RITRATTO ALL'IMMAGINE DI GESÙ CRISTO. QUAL È IL TUO RAPPORTO CON LA RELIGIONE? E COME INTERPRETI LA CONDANNA DEL CORPO DA PARTE DELL'ISTITUZIONE ECCLESIASTICA?
R: DOPO UN LUNGO PERIODO DI ALTI E BASSI, AL MOMENTO IL RAPPORTO È NULLO. QUELL’IMMAGINE, A DIR LA VERITÀ, È UNA SORTA DI CANZONATURA, MI DIVERTE DEFINIRE QUELL’OPERA COME “IO E IL MIO FRATELLO CATTIVO”! MA NULLA DI PERSONALE. PUÒ ANCHE ESSERE SEMPLICE PROVOCAZIONE, SPESSO IL MIO LAVORO MI PORTA A CERCARE DI ANNIENTARE CERTI SIMBOLI TRAMITE L’INTERVENTO DELL’ARTE, COME UNA BATTAGLIA, UN BRACCIO DI FERRO TRA L’ARTE E I SIMBOLI DI MASSA. AD OGNI MODO IL SIGNIFICATO NON È MAI UNIVOCO, C’È LA RICERCA, IL PRODOTTO FINALE È SOLO LA PUNTA DELL’ICEBERG, L’ 80% DEL LAVORO È NELLA MIA TESTA.

D: ISTINTIVAMENTE, DIMMI IL TUO PRIMO RICORDO LEGATO AL CORPO.
R: SINCERAMENTE, QUESTA RISPOSTA, È PIUTTOSTO PERSONALE…QUELLO CHE POSSO DIRTI È CHE RIGUARDA LA MIA ADOLESCENZA, CHE, A MIO PARERE, NON È ANCORA FINITA…

EXIBART REVIEW FOR THE EXHIBITION "THE BLACK TIMES" / SEPTEMBER 2004
PHOTOGRAPHY IS THE EXPRESSIVE TECHNIQUE OF ETIENNE ZERAH, AN EMERGING ARTIST BORN IN 1977, WHOM FEDERICA BARCELLONA AND HER GALLERY HAD BEEN BETTING ON. WITH HIM, THE HUMAN BODY - ALMOST ALWAYS MASCULINE, HARMONIOUS AND EPHEBIC - BECOMES ITSELF BOTH MATERIAL TO BE MOULDED ON THE CANVAS, WHICH HE IMPRINTS HIS OWN SYMBOLOGY. THIS IS AN EXPRESSION, WHERE PHOTOGRAPHY BECOMES JUST A MEDIUM. THIS YOUNG ARTIST EXPRESSES HIMSELF THROUGH DIGITAL ELABORATION AS SHOWN IN HIS WAR TRIPTYCH. THIS PICTURE IS WORTHY OF AN ADVERTISEMENT BY CALVIN KLEIN, COMBINED WITH THE HORROR OF BLOOD AND DEAD BODIES, IT IS THE PORTRAIT OF A SOFT BEAUTY DISTURBED BY THE TURPITUDE OF DEATH.

RECENSIONE DI EXIBART PER LA MOSTRA "THE BLACK TIMES" / SETTEMBRE 2004
LA FOTOGRAFIA È LA TECNICA ESPRESSIVA DI ETIENNE ZERAH (N. 1977), ARTISTA EMERGENTE SUL QUALE FEDERICA BARCELLONA E LA SUA GALLERIA PUNTANO MOLTO. CON ZERAH IL CORPO UMANO, QUASI SEMPRE MASCHILE, ARMONIOSO, EFEBICO, DIVIENE ESSO STESSO MATERIALE DA PLASMARE, TELA SU CUI IMPRIMERE LA PROPRIA SIMBOLOGIA. SI TRATTA DI PERFORMANCE DI CUI LA FOTOGRAFIA DIVIENE TRAMITE. ANCHE ZERAH COMUNICA ATTRAVERSO L’ELABORAZIONE DIGITALE, COME NEL TRITTICO IL GIORNALISTA, UN’IMMAGINE DEGNA DELLE PUBBLICITÀ DI CALVIN KLEIN A CUI SI SOVRAPPONE L’ORRORE DEL SANGUE E DEI CADAVERI, IL RITRATTO DI UNA BELLEZZA MOLLE DISTURBATA DALLA TURPITUDINE DELLA MORTE.

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